Impuls April 2026

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3, 16)

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

dieses Bibelwort bringt wie kaum ein anderes das zentrale Anliegen des Evangeliums als der „Guten Nachricht“ für die Welt zum Ausdruck. Es geht um den Sohn Gottes, also um Jesus Christus, und es geht weiter um die Liebe Gottes. Jesus sagt: „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“ Also: Wenn wir wissen wollen wie Gott ist, sehen wir am besten auf Jesus. Was Jesus sagt und tut – so ist auch Gott. In der Person von Jesus begegnet uns diese unfassbare Liebe Gottes, die man letztlich nicht verstehen, sondern nur annehmen kann, so wie man auch sonst die Liebe eines Menschen nicht wirklich „verstehen“ kann. Man wird davon beschenkt – und kann diese Liebe nur annehmen. Was auch sonst?

Und was tut Gott? Worin zeigt sich seine Liebe? Er gibt seinen einzigen Sohn „hin“. Hier ist der Kern: „hingeben“. Gott der Vater gibt seinen Sohn „hin“. Er gibt ihn also weg. Er gibt ihn her. Er löst sich von ihm. Dabei ist Jesus nicht etwa nur für ein paar Stunden oder Tage sozusagen außer Sichtweite, sondern „hingeben“ meint etwas denkbar Radikales: Gott gibt ihn ganz ab. Jesus investiert sein Leben – für uns. Er bringt das höchste denkbare Opfer. Er stirbt für uns – damit wir nicht den Tod als den „Preis der Sünde“ zahlen müssen. Bei dieser Radikalität schaudert es einen. Das ist der Karfreitag. Der Tiefpunkt. Aber: Gott sei Dank! Ostern kommt! Der Tod hat nicht das letzte Wort. Der HERR ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!

Euer Pastor Georg Schierling